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Kultureller Rettungsschirm für Bayern wird aufgestockt

14.05.2020 · Mitteilungen aus dem Rathaus

Der "kulturelle Rettungsschirm in Bayern" wird laut Ministerpräsident Söder von 90 auf rund 200 Millionen Euro erhöht. Neben den Künstlern, die in die Künstlersozialkasse einzahlen, sollen auch weitere Kreative Anspruch auf Unterstützung bekommen. Dazu zählen dem Ministerpräsidenten zufolge auch freiberufliche Journalisten. Techniker, Maskenbildner und Kameraleute, die davon evenfalls profitieren. Damit steige der Kreis der Berechtigten im Freistaat von 30.000 auf 60.000 Menschen.

Die Online-Antragstellung ist unter diesem Link möglich: https://www.kuenstlerhilfe-corona.bayern

Für Informationen und Fragen steht eine Hotline zur Verfügung. Sie erreichen Sie unter der Nummer 089 233 289 22. Sie ist von Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 13 Uhr erreichbar.

Zudem sollten 700 kleinere und mittlere Theater sowie 260 Kinos in Bayern eine finanzielle Unterstützung erhalten. Hierfür stehen laut Söder insgesamt 50 Millionen Euro bereit. Auch die Laienmusik werde Geld bekommen, Chöre und andere Gruppen können laut Söder jeweils mit circa 1000 Euro rechnen.

Für Kultureinrichtungen stellt Ministerpräsident Markus Söder auf einer Pressekonferenz mit Kunstminister Bernd Sibler und Digitalministerin Judith Gerlach eine langsame Öffnung beginnend ab Pfingsten in Aussicht. Ein Großteil der Spielstätten werde aber wohl erst im Sommer wieder starten können. Die Hygieneregeln könnten ähnlich aussehen wie in den Kirchen, sagte Söder.

Eine Erhöhung von Steuern und Gebühren schließt Söder aus.

Open-Air-Veranstaltungen wie die Konzerte der Nürnberger Symphoniker im Park mit großen Abständen sind laut Kunstminister Sibler denkbar. Je mehr Menschen, desto genauer müsse man die Konzepte prüfen. Söder ergänzte, Events wie Rock im Park dagegen seien nicht gemeint, wenn von Open-Air-Veranstaltungen gesprochen werde.

Bayern ist laut Digitalministerin Judith Gerlach bereit, sich mit 5 Millionen Euro an einem bundesweiten Ausfallfonds für künftige Kino-Produktionen beteiligen. Das Geld ist demnach für Filmproduktionen vorgesehen, die zwar geplant, wegen der Corona-Krise nun aber nicht realisierbar sind. Denn die Kinos bräuchten nicht nur die Möglichkeit, wieder zu öffnen, sondern "attraktive Filme".

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